28. März 2009: Demonstrationen zur Wirtschaftskrise
Der Kapitalismus steckt in seiner schlimmsten Krise seit 1929. Sie hat verschiedene Gesichter: die Beschleunigung des Klimawandels, Kriege um den Zugang zu Rohstoffen, Hungerrevolten, Finanzmarkt-Crash und Rezession. Ausgehend von den Industrieländern wird auch der globale Süden hart getroffen: noch weniger Mittel für Klimaschutz und Entwicklung, noch härtere Konkurrenz um Märkte und Profit. Millionen Menschen verlieren ihre Arbeit, ihre Wohnungen und ihre Lebensperspektiven.
Wir zahlen nicht für eure Krise! - für eine solidarische Gesellschaft!
In einem breiten Bündnis rufen zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen zu Demonstrationen am 28. März auf. Wenige Tage später wird in London das G20-Treffen stattfinden, bei dem sich die 20 größten Wirtschaftsmächte darüber verständigen wollen, wie sie dieses krisenstrotzende Weltmarktsystem bewahren können. Unsere Demos bilden den Auftakt zu einem Protestjahr für den schon lange fälligen sozialen, ökologischen und demokratischen Umbau.
Neben dieser Website gibt es noch eine weitere bundesweite Mobilisierungsseite: www.kapitalismuskrise.org
Demos in Frankfurt und Berlin ein voller Erfolg!
Insgesamt 55.000 Menschen sind am 28. März in Berlin und Frankfurt auf die Straße gegangen mit Forderungen nach einem sozialen Schutzschirm und einer gerechten Weltwirtschaftsordnung..
... und so geht es weiter:
Das bundesweite Bündnis ruft als nächsten Schritt zu den Demonstrationen gegen den Nato-Gipfel am 3. und 4. April in Strasbourg/Baden-Baden auf. Aufgerufen wird ebenfalls zu den Demonstrationen und Kundgebungen am 1. Mai und zu der bundesweiten Demonstration des Europäischen Gewerkschaftsbundes in Berlin am 16. Mai. Auch die vom 15. bis 19. Juni geplanten Bildungsproteste sind ein wichtiger Teil der Protestbewegung.





